Handtherapie - Handklangbox

Die Klangbox KB 9 ist ein Vibrationswandler für die Auflage von Hand und Ellenbogen. Speziell entworfen für die Handtherapie in der neurologischen Rehabilitation.

Die Vibration kann von ganz sanft – kaum wahrnehmbar bis stark - durch die Lautstärke am Verstärker eingestellt werden. Dadurch finden Sie für jeden Patient eine passende Einstellung.
Eine frei durch Klettverbindung gelagerte Oberfläche überträgt die Schallwellen des darunter befindlichen Lautsprechers auf die Passform. Die Schallwellen werden über die Passform gleichmässig auf die Hand oder Ellenbogen übertragen.
Die Unterseite ist mit speziellen Kugelrollen ausgestattet, die eine freie Bewegung auf der Tischplatte in alle Richtungen zulassen.

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Ansicht im Shop mit Bestellmöglichkeit.

Auszug:

Klangbox Lateral

Mittels zwei Klangboxen und HWT home/praxis lässt sich die Vibration mit der lateralen Bewegung verbinden. Es findet bilaterale Stimulation statt. Das ist besonders zur Förderung der Raum-Lage Wahrnehmung, Koordination und
Bewusstmachung der Seitigkeiten im Körper geeignet.
Dies kann bei der Hand-Klangbox lateral über die

  • Hände (erste KB linke Hand, zweite KB rechte Hand)
  • Ellenbogen (erste KB linker Arm, zweite KB rechter Arm)
  • Fussballen (erste KB linker Fuß, zweite KB rechter Fuß)

erfolgen.
Sie können auch mehrere Klangboxen kombinieren. Z.B. KB 5 für Becken und Wirbelsäule und KB 7 für die Füsse und KB 9 für die Hände.

Anwender:

Ergo- und physiotherapeutische Praxen, Rehabilitationseinrichtungen

Methode:

Zum zielgerichteten, automatisierten und koordinierten Gebrauch der Hand wird mittels der Hand-Klangbox ein Sensibilitätstraining mittels Klängen durchgeführt, die einen wichtigen Baustein in der manuellen Therapie zusammen mit aktiven und passiven Bewegungsübungen darstellen.
Die Klangbox kommt zum Einsatz mit:

  • Problemen in der Körperspannung (Tonussteuerung)
  • Koordinationsprobleme
  • Reizempfindlichkeit (z.B: taktile Abwehr, Überempfindlichkeit)
  • starker Reizsuche (Unterempfindlichkeit)

Mögliche Diagnosen:

  • Fehlende Tonussteuerung, unphysiologische Stifthaltung
  • Mittellinienintegration nicht abgeschlossen, fehlende bilaterale Integration
  • Auditive Wahrnehmungsverarbeitungsstörung, Hyperakusis
  • taktile, propriozeptive und/oder vestibuläre Defizite

Welche Musik kann eingesetzt werden:
Der Druck geht naturgemäß von den tiefen Bässen der Musik am intensivsten aus. Die Klangbox überträgt ab etwa 45 Hertz (tiefe Bässe) bis etwa 1000 Hertz (mittlere Tonlage), wobei in der mittleren Tonlage (etwa 300-1000 Hertz) die Feinheiten durchgegeben werden. Für diese Feinheiten wird im Laufe der
Anregung mit der Klangbox die Körperwahrnehmung sensibilisiert, wobei die tiefen Bässe parallel immer die rhythmische Grundstruktur signalisieren.
So kommt es im Laufe der regelmäßigen Anwendung der Klangbox zu einer Veränderung der Oberflächenstruktur der Haut im Sinne einer neu erworbenen Sensibilität der Hautretzeptoren. Die verbesserte Sensorik verhilft der Motorik zu einer angepassten Tonusregulation, die die gesamte Körperhaltung bewusster werden lässt.

Kontraindikation:

  • Epilepsie
  • Überreaktion
  • Erwachsener/Kind kann es (noch) nicht zulassen

Dauer und Intensität:

  • Individuell auf den Erwachsenen/das Kind anzupassen - was wird zugelassen?
  • evtl. kurze Zeit beginnen, dann die Dauer und die Intensität langsam steigern (Z.B. Stärke, Rhythmus, Bass).
  • Oder von Beginn an starke Reize zulassen.