Unsere Verfahren

Neuronales Aufbautraining durch die passende akustische Stimulation

Das Hörwahrnehmungstraining arbeitet mit Musik. Durch ein Trainingsgerät und über Kopfhörer wird dem Ohr klassische Musik, hochtongefiltert und in bestimmten Frequenzen von Ohr zu Ohr bewegt, angeboten.
Wo sinnvoll, wird auch die gesprochene Sprache durch diesen Filter geleitet.

Hierdurch wird neuronale Anregung erzeugt: durch die Hochfrequenzfilterung werden besonders viele Nervenzellen als weiterleitende Empfänger stimuliert und Neuverknüpfungen gebildet. Verknüpfte Gehirnbereiche werden mit stimuliert.

AUDIVA Training ist ein Ansatz, der auf der nicht-symptomspezifischen Ebene dem Körper Anstoß zur Eigenentwicklung bietet. Durch regelmäßiges Training wird eine breite Palette positiver Wirkungen erzielt: das Gehör kann besser filtern, die Aufmerksamkeit verbessert sich, die Sprachverarbeitung und Sprechfähigkeit werden gesteigert, Geräuschempfindlichkeit wird abgebaut, die Hörwahrnehmung trainiert…

Mit AUDIVA Training die Eigenwahrnehmung verbessern:
Die Eigenwahrnehmung kann mit manuellen Mitteln kaum direkt beeinflusst werden.
Die Hochtonverstärkung im Training mit Mikrofon und Kopfhörer bieten jedoch dem Ohr das selbstgesprochene Wort im Konsonanten- und Formantenbereich verstärkt an: die verbesserte Sprachwahrnehmung und höhere neuronale Aktivität schaffen die Voraussetzung für dauerhafte Erfolge. Das Gehirn erkennt schwierige Sprachmuster besser. Und in der Folge können diese schwierigen Lautmuster besser gesprochen werden.

Mehr Lernbereitschaft durch emotionalen und psychischen Ausgleich:
Die Erfahrung zeigt, dass die besten Lernerfolge erzielt werden, wenn über das Musikhören zunächst harmonisierend auf der Ebene der Emotionalität eingewirkt wird. Diese erste Phase bietet bereits intensive neuronale Anregung, ohne jedoch primär leistungsbezogene Ansprüche zu stellen.

Die Lernbereitschaft ist in allen Formen von Wahrnehmungsstörungen mitbetroffen. Sobald Wahrnehmung erfolgt, findet auch Lernen statt. Somit muss die Lernbereitschaft - bedingt durch Konzentration und Aufmerksamkeit - als erstes verbessert werden.

In der Modalität "Hören" hat sich dafür das Hörwahrnehmungstraining mit Musik in Phase A über die anregende Wirkung des HWT Trainingsgerätes besonders bewährt. Hier zeigt sich auch bereits die große Wirkungsvielfalt der technisch präzisen Höranregung:

Kinder, die empfindsam auf geräuschvolle Umgebung reagieren, können weitaus besser mit dem Störschall umgehen und verringern dadurch ihre psychische Belastung. Die durch das Training verbesserte Filterwirkung des Gehörs reduziert die Geräuschempfindlichkeit. Eine steigende Anzahl von ADS- und ADHS- Kindern ist hier betroffen. Sie erscheinen oft in bestimmten Situationen sehr wach und ausgeglichen und in Umfeldern wie Schule oder Kindergarten überfordert. Die akustische Überreizung verhindert die Konzentration.

So kann unser Hörwahrnehmungstraining - je nach Ursachenschema - auch als "Fitmacher für den Schulalltag" betrachtet werden. Im heutigen leistungsbetonten und vereinheitlichten Normalschulsystem müssen alle Kinder mit der gleichen Lehrmethode am Ende das gleiche Leistungsniveau erreichen.

Individuelle Stärken der Kinder sind aber zunehmend oft mit anderen Schwächen und Empfindlichkeiten verbunden, die das Normalschulsystem nicht auffangen kann. Immer mehr Kinder bedürfen einer auf sie besser zugeschnittenen Lernumgebung.

Emotion
harmonische Musik ist der Auslöser innerer Kräfte des Limbischen Systems. Das Bedürfnis nach harmonischen Klanginhalten ist angeboren und seine Befriedigung löst die Ausschüttung positiver Botenstoffe aus.

Sprache
Die eingesetzte Musik wirkt stark sprachvorbereitend und sprach-anregend - da das Gehirn die musikalischen Phrasen genauso wie sprachliche Informationen verarbeitet.

Aufmerksamkeit/Lernen
Mit der Hörwahrnehmung eng verknüpft sind Konzentration und Lernerfolg.

Hörverarbeitung
Hörleistungen sind trainierbar - wie im Falle des plötzlichen Wegfalls einer Sinnesleistung (etwa des Sehsinns).

Motorische Koordination
Das Zusammenspiel der linken und rechten Gehirnhälfte sowie die Bewegungsanregung durch die Musik fördern die Motorik.