Frühe akustisch evozierte Potentiale FAEP: Wiki

I, II, III, IV, V, VI und VII (nicht im Bild unten)
Entspricht im Bild rechts, vertikal aufgetragen Latenz 2-10 ms: Spiralganglion bis hinterer Kniehöcker.
Stammhirn und emotionales System

Befundbeispiel: Bei Ableitung bds. regelrechter und etwa seitengleicher Befund

Mittlere akustisch evozierte Potentiale MAEP:

Po, Na, Pa, Nb (Bild unten)
Entspricht im Bild rechts, vertikal aufgetragen Latenz 20-80 ms: Laterale Schleife bis Anfang akustische Rinde A1.
Hier greift Hemmung oder Bahnung seitens des Stammhirns und des Emotionalsystems ein!!!

Späte akustisch evozierte Potentiale SAEP:

P1, N1, P2, N2 (Bild unten)

Entspricht im Bild rechts, vertikal aufgetragen Latenz 100-400 ms: A IV bis Bewusste Empfindung.
Auch hier greift Hemmung oder Bahnung seitens des Stammhirns und des Emotionalsystems ein!!!

Befundbeispiel: rechts Verlängerung von P1 bis N1. links Verlängerung bei P2.
Interpretationsbeispiel: verlangsamte akustische Verarbeitung im kortikalen Bereich bzw. zeigen sich hier Verzögerungen die vorher im MAEP Bereich verursacht sind.
Da das Sprachzentrum meist links im Kortex liegt und die Hörbahnen vorher schon gekreuzt haben, ist das rechte Ohrsignal verlangsamt.
Doch nach unseren Erfahrungen sind meist Hemmungen durch das Stammhirn und Emotionalsystem Ursache für die längeren Latenzen. Hier wirkt das Hörwahrnehmungstraining HWT ausgleichend durch die Anwendung ohne Leistungsstress und die hohen Frequenzen lassen die Hörbahn nachreifen (Myelinisierung) und schneller werden (Latenzen normalisieren sich) und zwar im Sprachfrequenzbereich ab 1.000 Hz. Festgelegt vom HWT Gerät.

AEP Messung:

 

 

AEP bei Musikern, schwerhörigen Musikern und Laien

Eine interessante neue Nebenbeobachtung aus der Studie: Gentsch, Differenzierung reiner und verstimmter Akkorde bei hörgeschädigten Berufsmusikern. Eine Analyse akustisch evozierter Potentiale, 2010

Diese Beobachtung bestätigt Audiva®, dass durch hohe Frequenzen in Phase A die Hirnaktivität erhöht wird.