Verbesserung der Hörwahrnehmung mit Audiva®

Wir Menschen müssen das Hören erlernen, das heißt, wir können es auch wieder verlernen. Das geschieht schleichend, wenn ein (Hochton-) Hörverlust zunimmt.
Das Gehirn bedient sich des Ohres, also ist es auch immer eine Entscheidung ihres Kunden hören zu wollen.
Sie wissen ja aus Erfahrung: es gibt Menschen die SOLLEN wieder besser hören aufgrund der Wünsche Angehöriger und es gibt Menschen die WOLLEN wieder besser hören aufgrund Eigeninteresse.

Letzgenannte sind die besten Kandidaten. 

Schädigungen des Hörens kommen ursächlich von aussen wie auch von innen. Von Außen oft berufsbedingt (Maschinenlärm, Sprachlärm, Knalltraumata (Musik oder Militär), von Innen krankheitsbedingt (Schlaganfall, Hörsturz, Hirnverletzungen...). Dazu kommen Fälle, die seit der Kindheit darunter leiden und es jahrzehnte später dem Akustiker erzählen. Die Bandbreite ist riesengroß. Wir helfen ihnen dabei zu differenzieren.

Dazu gibt es diesen Fragebogen für Erwachsene kostenlos zum download. Benutzen Sie ihn frei und geben Sie ihn auch gerne weiter. Dieser Fragebogen beruht auf unserer Erfahrung seit 1993 mit Kindern und wurde für Erwachsene angepasst. Vielleicht beginnen Sie mit Punkt 2.
Dieser sensibilisiert auf alle Lebensereignisse, die mit dem Verlauf der Hörentwicklung zu tun haben (von der Kindheit an) und zeigt durch seine Fragen bereits Zusammenhänge auf. Wie zu Tinnitus und Brummen. Wobei das Brummen als Thema neu hinzugekommen ist und auf dieser Webseite eigens behandelt wird, wie auch der Tinnitus bei uns eine eigene Webseite besitzt, wie auch die Schwerhörigkeit.

Wir richten uns auch direkt an die Betroffenen. Wünschen jedoch, freie Hörgeräteakustiker mehr und mehr als Partner dabei zu haben.
Ein bindendes Kooperationsmodell erscheint uns dabei hinderlich.

Die Wissenschaft ist mit dem Wissen über das Hören und dem Verständnis über die aufsteigenden und absteigenden HörBahnen noch unsicher.
Heute wissen wir, dass bei 16.000 Nervenbahnen Ohr - Gehirn, davon 4.000 sensorisch innere Haarzellen afferent sind und 12.000 Nervenbahnen motorisch efferent die äusseren Haarzellen aktivieren.
Ein Audiogramm misst also nur die 4.000 sensorischen Haarzellen. Otoakustische Emissionen liefern die TeilAktivität der 12.000 efferenten Nervenbahnen zu den motorischen äußeren Haarzellen. Die Bera (Erklärung hier) liefert objektive Erkenntnisse hinsichtlich Geschwindigkeit der Weiterleitung.

Die Messergebnisse von Otoaktustik und Bera sind wertvoller als Sie denken. Audiva® möchte dabei helfen, das akustische Mittelalter zu verlassen und eine Forschung installlieren, die diese Daten bündelt. Die Absicht ist, echte Forschung zu betreiben. Je transparenter dies geschieht, desto wahrscheinlicher ist die Anerkennung der resultierenden Daten und deren Ergebnisse.  

Es ist oft ein wenig tragisch zu beobachten, wie Senioren wieder wie Kinder werden. Das ganze Leben gearbeitet und jetzt ein Hörgerät. Ist das der Dank der Arbeit? Ja, es ist der Arbeit geschuldet. Hat ihnen denn niemand gesagt, dass tägliches bedienen von lauten Maschinen auf Dauer ihr Gehör schädigt? "Ein Hörschutz zu tragen galt als Schwäche" Siehe Erfahrungen Erwachsene.

 

Verbesserung der Hörwahrnehmung mit Hörgeräten?

Durch die Hörgeräteversorung entsteht eine neue Hörsituation im Alltag des Kunden. Stimmen, Geräusche und Klänge die vorher nicht mehr, bzw. leiser gehört wurden, werden durch das Hörgerät verstärkt. Das heisst, dass ALLE Stimmen, Geräusche und Klänge lauter als vorher die Hörverarbeitung im Gehirn durchlaufen und ins Bewusstsein gelangen.

Die Erinnerung vergleicht das Gehörte mit dem gewohnten Höreindruck und kann die neuen lauten, ungewohnten Höreindrücke noch nicht verarbeiten. Deshalb ist das Hören mit den Hörsystemen am Anfang so schwierig - oft zu laut. Denn

  • auch Störgeräusche werden lauter 
  • hohe Frequenzen ab 6000 Hz (je nach Hörgerät) sind durch das Hörgerät reduziert. 
  • sich an verschiedene Lautstärkeniveaus anpassen zu können wird durch erhöhte Lautheit des Hörgerätes reduziert.
  • möglichst beide Ohrsignale verwenden lernen, wird durch einseitige Versorgung manchmal unterstützt oder auch behindert.

Durch das HörWahrnehmungsTraining HWT oder dem DichoTrainer werden spezialisierte auditorische Bereiche im Gehirn aktiviert, die an der Verarbeitung  von Stimmen, Geräusche und Klänge und ihre Zuordnung beteiligt sind und gleichzeitig mit neuronalen Systemen, die in Gedächtnisprozessen involviert sind, vernetzt sind.

Das HWT regt in Personen, die längere Zeit Schwierigkeiten mit dem Hören haben, wieder Erinnerungen an verlernte Fähigkeiten an und verhilft Ihnen diese wieder zu integrieren. So können die Betroffenen, Töne, die sie nicht mehr gut gehört haben, viel besser erkennen, sie können besser Stimmen unterscheiden und die Sprache verstehen. 

Der Einsatz und die Nutzung der AUDIVA® HörWahrnehmungsTrainingsgeräte und Verfahren in Ihrer Filiale ist für Sie frei. Sie können Ihre Kaufgeräte in Ihr Programm integrieren und beliebig weiterverleihen. Es sind keine speziellen Verträge erforderlich, es fallen keine Lizenzkosten an, es existiert kein Gebietsschutz. Uns liegt der Lebenswert der Betroffenen am Herzen.

 

 

 

Nutzen Sie die Möglichkeiten der AUDIVA® Verfahren.

 

Schöne Musik hören - bei gleichzeitiger Anregung der Hörverarbeitung, ohne eine Leistung erbringen zu müssen, also bei Entspannung, beim geistigen Arbeiten: beim Lesen, Schreiben, Konstruieren von Ideen...
Wenn ihr Kunde auf die 5-10 Min. Musiktherapie gut anspricht, ermutigen Sie ihm zu einem regelmässigem Hörwahrnehmungstraining zu Hause.
Verleih oder Kauf des HWT-Gerätes durch Sie oder uns.
Das Hörwahrnehmungstraining bietet ganzheitliche Anregung in der entspannten Atmosphäre der Musik. Die Musikverarbeitung führt mit der Zeit zu einem besseren Sprachverständnis. Gemessen an dem Sprachgedächtnis, wird durch Musik eine Verbesserung von 60% in 3 Monaten erreicht, so eine finnische Studie (in Natur & Heilen 11/2009).
Gleichzeitig besteht die Möglichkeit die Sprache in Form von Reimen anzuregen, indem z.B. Gedichte der deutschen Literatur gehört und ggf. in ein Mikrofon am Hörwahrnehmungstrainer nachgesprochen werden (Eigenwahrnehmung, stimmliche Selbstkontrolle verbessern).
Sie sollten auf jeden Fall einen Hörwahrnehmungstrainer mit Zubehör an Ihrem Arbeitsplatz haben.

Das Hören mit beiden Ohren wieder zu erlernen, ist eine Voraussetzung um im Störschall die Diskrimination und Orientierung zu verbessern. Dazu ist der DichoTrainer ganz gezielt einzusetzen. Er spricht nacheinander, zeitversetzt oder dichotisch Worte und Silben vor. Ein DichoTrainer sollte in Ihrer Filiale als Verleihgerät für Ihren Kunden bereitgehalten werden. Ab sofort stehen die Modelle DichoTrainer (DT 3600) und DichoTrainer PROFI (DT 4600) für die Hörgeräteakustik mit 20 dB höherer Lautstärke und hochwertigem Kopfhörer zur Verfügung.

Knochenhörer und Knochenhörerverstärker finden Sie hier.

Um zu Prüfen, wie sich die Hörverarbeitung Ihres Patienten vor und nach einem Hörtraining darstellt und verändert, sollten Sie ein BrainFit Gerät diagnostisch anwenden. Der BrainFit home testet u.a. die Ordnungsschwelle/Seitenordnung und Tonhöhenunterscheidung. Die Testergebnisse werden jeweils protokolliert und ins Patientenprofil übertragen.

Für aktuelle Fragen wenden Sie sich gerne zur Beratung an uns:
07626-9779-0