Grundlagen des Hochtontrainings

Das Hochtontraining ist ursprünglich in den 50er Jahren von Tomatis entwickelt worden. Indem er einen Hochtonfilter in die direkte akustische Rückkopplung bei Sängern mit Stimmproblemen einsetzte. Dadurch griff er in den Regelkreislauf des Hörens und Artikulierens ein, verstärkte die Selbstkontrolle des Sängers, so dass dieser wieder bessere Stimmresultate erzielen konnte. Er fand, dass die auditiven Wahrnehmungsprobleme sich direkt in stimmlichen Problemen niederschlagen und dass Verbesserung der auditiven Wahrnehmung stimmliche Verbesserungen mit sich bringen. Diese Tomatis Gesetze bzw. der Tomatis-Effekt kann man visuell mit der Sprach-Farbbild Transformation darstellen. Wir haben den Tomatis-Effekt bei Sängern bestätigt und dazu eigene spannende Erfahrungen gemacht und Angebote erstellt.

Das wichtigste Tomatis Gesetz lautet: Der Mensch kann nur die Frequenzen mit seiner Stimme ausdrücken, die sein Gehör auch zu empfangen vermag.

Darin spiegelt sich ein ganz neuer Ansatz: Man muss erst die Wahrnehmung schärfen und dann an der Artikulation arbeiten. Die heute noch gelehrte Therapiepraxis in Logopädieschulen und in der Sprachheilkunde hat bis lang den Nutzen des Hochtontrainings nicht entdeckt (unsere Forscher haben über 50 Jahre geschlafen). Wobei einige Ausnahmen die Regel bestätigen - es fehlt jedoch die Anerkennung in der ganze Breite.

Das liegt daran, dass Tomatis aufgrund seiner Thesen seine Doktorwürde aberkannt bekam (Frankreich) und man seinen Namen nie nennen durfte. Das ist in einigen Regionen heute noch so. Er ist inzwischen gestorben (2004). Sein Werk lebt in einer abgewandelten Form in Audiva weiter.

Nun Fakten zu den Behauptungen:

Hohe Frequenzen im natürlichen Hörfeld

Unsere natürliche Hörschwelle ist eine geschwungene Linie. Demnach hören wir verschiedene Frequenzen verschieden gut: vor allem die sprachrelevanten, hohen Frequenzen werden vom menschlichen Gehör gut wahrgenommen. Der Zusammenhang zur Natur des Menschen geht dadurch verloren, dass alle Akustiker und HNO Ärzte das Audiogramm bestimmen. In diesem Verfahren wird die natürliche Hörkurve zu einer geraden Linie. Man vergisst dadurch die natürlichen Eigenschaften, weil man sie nicht mehr sieht. (siehe auch Beitrag "Hören"). Die folgende Grafik macht die natürliche Hör-Bandbreite deutlich:
In dieser Darstellung: leise Töne unten, laute Töne oben!

Tiefe Frequenzen (bis 1.000 Hz)
Sie sehen, wie die Hörschwelle zwischen (1.000) Hz und dem linken Rand zu steigen beginnt, bis schließlich insgesamt 77 dB geringere Hörempfindlichkeit vorliegt (10 dB entspricht etwa einer Halbierung der empfundenen Lautstärke).

Mittlere und hohe Frequenzen (ab 1.000 Hz)
Die natürliche Hörkurve verläuft von (1.000) Hz nach rechts in den Bereich des besten Hörempfindens (2.000 bis 5.000 Hz). Erst ab 6.000 Hz beginnt das Hörvermögen wieder abzunehmen.

Lage der Sprachlaute im Hörfeld

Folgende Grafik veranschaulicht die Lage der Lautgruppen im Hörfeld.
In dieser Darstellung: leise Töne oben, laute Töne unten

Die Grafik entspricht einem Audiogramm. Sie sehen sofort, dass eine Hochtoneinbuße ab 4.000 Hz und 25 dB den Bereich der hohen Konsonanten trifft und entsprechende Wahrnehmungsverluste nach sich zieht. Betrachten wir diesen Fall für Kinder in der lautsprachlichen Entwicklungsphase, so werden bereits geringere Hochtoneinbußen (z.B. durch Mittelohrprobleme) die Hörerfahrungsmenge ("Jahreshörbilanz") der Kinder derartig beeinträchtigen, dass mindestens 50 % von ihnen später (auch wenn die Mittelohrprobleme vorüber zu sein scheinen) sprachauffällig werden (laut einer Untersuchung von Dr. Schönweiler aus Bochum). Um dies zu überprüfen benutzen Sie den Hörscreener HS 3000.

Die Hochtonfilterung

ist das Verstärken der hohen Frequenzen über ein analoges Filter mit mindestens 18 dB Flankensteilheit (enthalten in allen Audiva® HWT Geräten).
In Phase A wird ausgewählte Musik und in Phase B Sprache von Hörbüchern oder Selbstgesprochenes gefiltert und dem Kopfhörer zugeführt.

Mentale Energiebilanz durch Hochtontraining vs MP3

In dieser lauten Welt ist es normal geworden Lärm zu ertragen. Es ist auch normal geworden an Hochton-Schwerhörigkeit zu erkranken. Dann kommt eben das Hörgerät.
Menschen sind Arbeitsbienen, die einfach ihren Job machen und unterhalten werden. Dafür sorgen die Medien. Immer satten lauten Bass in der modernen Musik. Komprimiert bis es nicht mehr geht. Alle freuen sich über MP3, endlich kann man alte CD´s und Schallplatten entsorgen!

Schauen Sie sich die Energiebilanz von MP3 an. Hohe Klänge fehlen oder sind reduziert. Wir gehen in dieser Betrachtung davon aus, dass die hohen Klänge dem Gehirn Energie liefern. Tomatis hat das Ohr zusammen mit dem Gleichgewichtsorgan als Dynamo für das Gehirn beschrieben. Dies bestätigen auch unserer Erfahrungen mit dem Hochtontraining seit 1994.

So wird dem Verbraucher die (neue) Technik vorgesetzt und niemand unterrichtet von den Auswirkungen.

Dieser Verlust von hohen Klängen für das Ohr durch MP3 in der breiten Masse, führt zur Schwächung der gesamten Volksgesundheit Deutschland, EU, Weltweit.
Hinzu kommen Belastungen des Gehirns auf anderen Ebenen durch Handynetze (unnatürliche Impulspakete), UMTS (strahlt noch stärker), Digitale Netzteile laut EU (Übertragen Netzbrummen und Störsignale aus dem Stromnetz, während die analogen Netzteile sauber waren), Digitaler Rundfunk (unnatürliche Impulspakete), Digitales TV (unnatürliche Impulspakete), digitales DECT drahtlos Telefon für zu Hause (unnatürliche Impulspakete) u.v.m..

Menschen die unter Elektrosensibilität leiden, bekommen durch Hochtontraining Energie für ihr Nervensystem, so dass die folgen der Sensibilität zurückgehen.

Quellen