Eberhard Minning, Vater von Uwe Minning

Mein Vater war Schulkind, als der 2. Weltkrieg zuende ging und wohnte im Raum Berlin. Es ging ums nackte Überleben.
Als sich das Leben in Berlin neu organisierte verwirklichte mein Vater seine musikalischen Fähigkeiten am Klavier. Er lernte Klaus Deutschmann kennen, welcher die Mandoline am Mandolinen Orchester Napoli spielte. Es folgten viele Konzerte und Schallplatten aufnahmen. Aus den Aufzeichnungen meines Vaters geht weiter hervor, dass er gerne Konzerte besuchte und ihm Musik sehr wichtig war. Er war z. B. mit seinem Freund Christian in Ludwigsburg zu Konzertbesuchen.
Zurück in Berlin musizieren mein Vater und Klaus Deutschmann erneut, Klaus lernte Geige spielen und beide machten Hausmusik.

Ich greife diese Sätze aus seinen Lebens-Erinnerungen heraus, da ich diese musikalische Seite meines Vaters geerbt und mit Audiva zu meinem Beruf gemacht habe.
sein Bild aus dem Jahre 2012 

 

Seit Entwicklung des ersten HörWahrnehmungsTrainings bzw. seiner Vorläufer in den frühen 90er Jahren brauchte es wichtige Impulsgeber und Wegbegleiter. Einer von ihnen war der wenig bekannte, weil bescheiden und mittlerweile verstorbene Sprachheilpädagoge Friedrich Pelz und der bekannte Forscher A. A. Tomatis (inzwischen auch verstorben). Mit Fred Warnke und seinem Sohn hatten wir bis 1996 auch eine Verbindung, die wir jedoch bewusst abgebrochen haben.

Friedrich Pelz, Sprachheilpädagoge:

Wir haben ihn persönlich kennen und schätzen gelernt. Er lebte in Deutsch-Evern, bei Lüneburg. Sein Wissen skizzierte er von Hand und erläuterte es in seinen Seminaren. Zwei Skizzen zeigen wir hier:

Sprache entsteht nur durch Handlung.

In der Reifung zur sprachlichen Kommunikation nennt er 3 Stufen:

  1. Modalitätsstufe
  2. Intermodalitätsstufe
  3. Seriale Stufe

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Motorik

Liegen - Krabbeln - Stehen

Entwicklung oder Fehlentwicklung:

 

Ihn haben wir über seine Bücher, Betreiber von Tomatis Instituten und freie Therapeuten, die seine Ausbildung in Paris absolvierten, kennengelernt. Er ist inzwischen auch verstorben. Sein Werk ist jedoch schon lange weltweit verbreitet. Er hatte schon vor langer Zeit Nachahmer, die sein System vereinfachen wollten. Einer davon ist Berart.

Tomatis hat sein Vorgehen auf das rechte Ohr abgestimmt. Es ist bekannt, dass bei ihm alle Menschen auf rechts gepolt werden. Das hat auch historische und spirituelle Hintergründe. AUDIVA® gibt keine bessere Ohrseite vor. Linkshänder und Rechtshänder dürfen nach Audiva® so bleiben. 

Alles, was wir stimulieren, erfolgt zentriert auf die Mitte. Die Frequenzen sind bei Tomatis muttersprachlich bezogen und in Abstimmung mit der gemessenen Hörkurve abgeglichen. Knochen- und Luftleitung werden zueinander in Beziehung gesetzt.

Die Luftleitung, der Schall von außen, entspricht der Eigenschaft, wie wir die äußere Welt in uns hineinlassen.

Die Knochenleitung, der Schall von innen, entspricht der Eigenschaft, wie wir uns selbst wahrnehmen.

Ist die Knochenleitung sensibler als die Luftleitung, hat sich der Mensch noch nicht dem Außen geöffnet. Es kann sein, er "leidet" unter seinen eigenen Impulsen (Aufmerksamkeitsstörung). 

Diese Interpretation erscheint mir schlüssig, von dem was wir über Luft- und Knochenleitung wissen.
Die audiologische Wissenschaft hat diese These jedoch nur abgelehnt und nicht überprüft. So herrscht in wissenschaftlichen Kreisen eine allgemeine Ablehnung der Tomatis Konzepte, ohne diese jemals verifiziert oder evaluiert zu haben. Dazu trug natürlich auch bei, das Tomatis seine Erkenntnisse nie mit "harten Werten" herübergebracht hat. Er hat das Hörtraining oder Horchtraining und die entsprechenden Filtereinstellungen immer höchst individuell gehandhabt.

AUDIVA®, Uwe Minning, sieht A. A. Tomatis als den Urvater des Hörtrainings. Dieser hat zuerst mit der Hochtonfilterung (hohe Frequenzen werden verstärkt, tiefe abgesenkt) in den 50er Jahren gearbeitet/geforscht. Wir haben ein System entwickelt, welches ohne die komplexe Diagnostik von A. A. Tomatis auskommt. So entstand das Therapiegerät (HWT) welches die Hochtonfilterung, ähnlich wie Tomatis, mit der Lateralität (Links-Rechts-Bewegung) kombiniert.

Im Resultat ist das AUDIVA HWT eine Frequenzmassage der Cochlea und der Hörbahn für bessere Weiterleitung der hohen Frequenzen ab 1.000 Hz an den Neokortex, in Verbindung mit einer Anregung der links-rechts im Gehirn verbindenden Bahnen.

Es klingt immer so normal, sich Kopfhörer aufsetzen und Musik zu hören... Das wird heute ständig getan, Leute mit Kopfhörern überall... die alltägliche Täuschung durch MP3 ... in Schulen wurden schon Kopfhörerverbote erlassen. Schnell sehen die Leher den Kopfhörer als Übeltäter. Doch der ist wirklich völlig unschuldig. Es geht um die Art der Musik, die die Kids hören. 

Es bleibt in dieser visuellen Welt schwierig, Verständnis zu finden, wenn es um das Hören geht.