Erfahrungsberichte Schulen, Kindergärten

DRK Kindergarten Dingden

Allgemeine Erfahrung/Gesamteindruck:
Nur positive Erfahrungen, von Eltern sehr gut angenommen, Training bei Kindern beliebt, Erfolge sind fast immer zu verzeichnen, gesamte Therapie wird um die AUDIVA Therapie herumgebaut (um die morgendlichen Hörtraining-Blocks). "Dies zeigt, wie wichtig wir im integrativen Kindergarten das Training finden."

Welche Geräte/Materialien für was benutzt:
HWT, Mikrofon, Trainingsmaterialien, wird mit fast allen Kindern im 3 Monats-Block durchgeführt, besonders auch mit hyperaktiven und konzentrationsschwachen Kindern. Eltern-Infoabende werden vor den Blocks gehalten.

Spezielle Erfahrungen:
HWT wirkt in erster Linie auf Konzentration, Kreativität, Aufmerksamkeit. Hier zeigen sich große Erfolge. Sprachliche Erfolge sind möglich, aber in einer geringeren Anzahl Fälle. Abhängig von Ausgangssituation der Kinder (bei Mehrfachbehinderungen wie im Falle der Down-Kinder schwieriger, bei leichteren Sprachdefiziten gute Korrektur möglich).
Erfolge im Sprechen sind vor allen Dingen langsameres und deutlicheres/artikulierteres Sprechen nach der Mikrofonarbeit. Die Mikrofonarbeit ist beliebt bei den Kindern. Der akustisch halbgeschlossene Raum wird als intimer Raum empfunden und macht durch die akustische Rückmeldung zugleich sprechbewusster. Bei einigen zeigt sich eine anregende Wirkung: sie singen, sprechen, imitieren spontan.
Insgesamt ist deutlich erkennbar, dass das HWT die Kinder selbstsicherer, emotional stabiler entlässt. Sie trauen sich Äußerungen zu - auch besonders die schüchternen.
Das Gute am HWT ist: schaden tut es in keinem Fall!
Die Kinder kommen alle freiwillig zum Hörtraining in die Kindertagesstätte zurück, selbst mittags und bei gutem Wetter ("Jetzt müssen wir aber wieder hören!") - Kein Kind hat je im Laufe der (immerhin) drei Monate keine Lust zur Teilnahme mehr gehabt.

Einzelbeispiele:
Junge, der früher im Kindergarten nie etwas gemalt oder ausgeschnitten hatte (hyperaktiv, fand schwer in kreative Prozesse hinein): fing nach HWT an zu malen, die Mutter war begeistert, der Junge hat es auch in der Gruppe gut weitergeführt.
Mädchen, das sich nicht getraut hatte, sich zu äußern, imitiert seit dem Mikrofontraining täglich vor dem Spiegel eine Sängerin.
Down-Syndrom-Kind: zuvor kaum Möglichkeiten der Äußerung, stark behindert, "singt" jetzt immer zur klassischen Musik mit.

Telefonische Information oder auch Hospitationen sind nach Terminabsprache möglich! DRK Kindergarten Dingden, Frau Anette Rosenau, Tel.: 02852/ 94100

Kindertagesstätte Möllen

Durchweg sehr positive Erfahrungen berichtet die Ev. Kindertagesstätte Möllen in Voerde:

"AUDIVA ist für uns eine Basis geworden, auf der wir unsere tägliche Arbeit mit den Kindern aufbauen. Wir haben lange nach solch einem Grundbaustein gesucht und sind sehr zufrieden mit der umfassenden Wirkung des Hörtrainings. Über die Hälfte der Kinder profitieren deutlich erkennbar vom Hörtraining, einige sogar gravierend.
Dies beziehe ich auf die Ablenkbarkeit, die sich deutlich verringert, die auditive Aufmerksamkeit, das Richtungshören, die Sprachentwicklung. In jedem Fall merkt man den Kindern die emotionale Festigung und die Fähigkeit zur Entspannung an.
Manchmal erkennt man nach Abschluss des Trainingsblocks ein entstresstes Sozialverhalten. Rückmeldungen haben wir auch zu verbesserter Motorik/Koordination. Das Gangbild und der Gleichgewichtssinn (Balancieren!) werden positiv beeinflusst."

Weiter berichtet sie, dass sich das Musikhören sehr gut mit Brain-Gym Übungen verbinden lässt, um die Koordination zu schulen. Den Kindern gelingt es nach dem Musik - Hörtraining besser die eigene Mittellinie zu kreuzen (z.B. rechte Hand an linken Fuss).

In der Kindertagesstätte werden Kinder ab dem 3. Lebensjahr mit dem Musik - Hörtraining gefördert. Dort treffen Kinder mit verschiedene Entwicklungsstörungen zusammen. Neben Aufmerksamkeitsstörungen, auditiven Wahrnehmungsstörungen, Sprachentwicklungsstörungen kommen auch autistische Kinder in den Genuss des Hörtrainings.

Ein 5 jähriger autistischer Junge konnte nicht malen weil er zu verkrampft war. Wenn der die Kopfhörer aufsetzte und Musik hörte malte er! Oder ein als hyperaktiv diagnostiziertes Kind konnte mit dem Hörtraining (und den Begleittherapien) soweit ausgeglichen werden, dass kein Ritalin nötig war.

Frau Rohr von der evangelischen Kindertagesstätte Möllen steht für Fragen von Kollegen an Schulen und Kindergärten gern zur Verfügung. Tel.: 02855/3564

Grundschule Bürgerschule Glückstadt

"In unserer Grundschule haben wir eine Hörtrainingsgruppe für alle Kinder, die Auffälligkeiten im Bereich der Hörverarbeitung/ Lese- oder Sprachentwicklung zeigen. Mit den Erfolgen sind wir sehr zufrieden. Gerne stehen wir als Ansprechpartner für andere interessierte Institutionen zur Verfügung. Tel: 04124/937515 und Rücksprache mit Frau Schlick."

FISS Frankfurter Institut

"Den Erfolg des HWT-Einsatzes messen wir zum einen an dem Umstand, dass die Kinder mit HWT-Training deutlich konzentrierter arbeiten und zum anderen daran, dass Verbesserungen in der Sprache/dem Sprechen in wesentlich kürzerer Zeit erreicht werden als ohne Training. Dies beziehe ich weniger auf die Aussprache als vor allem auf den in unseren Fällen wichtigen Satzbau. Deshalb werden wir AUDIVA Hörwahrnehmungstraining weiter an die Eltern empfehlen."

Grund- und Gemeinschaftsschule Krempe

"An Verbesserungen stellen wir fest:
allgemeine Verbesserungen in der Hörwahrnehmung, besonders auch der Verarbeitungsgeschwindigkeit (wir testen die Kinder), positive Änderungen in der Persönlichkeitsentwicklung: meistens bessert sich die sozial-psychische Situation schon nach 3-4 Wochen, Leseverbesserungen"
"interessanterweise ergeben sich die positiven Einflüsse in direkter Abhängigkeit zur Begabung des Einzelnen. Bei Kindern mit hoher Begabung zeigen sich sehr schnell Verbesserungen, andernfalls kann das Ergebnis weniger deutlich oder weniger spontan ausfallen."

Lebenshilfe Kindergarten Wesel

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Hörwahrnehmungstraining und seinem guten Handling. Leider können wir aus Budgetgründen nicht alle Gruppen im Kindergarten damit ausstatten, so versorgen wir in einer Gruppe jeweils 5 Kinder gleichzeitig mit dem Hörtraining mit Musik. Allgemein verbessert sich die Konzentrationsfähigkeit und bei einzelnen Kindern die Deutlichkeit der Artikulation."

Sprachheil- u. Kindertagesstätte Max und Moritz Bremerhaven

HWT vorwiegend für Sprachtraining (mit Mikrofon), versorgt jeweils zwei Kinder gleichzeitig.
"Wir verwenden schon lange das AUDIVA System zur gezielten Sprachförderung bei Störungen - mit gutem Erfolg. Sehr zufrieden sind wir mit den Verbesserungen im auditiven Bereich: Differenzierung, Lokalisation, Raumwahrnehmung. Die Merkfähigkeit verbessert sich ebenfalls."

Landesschulbehörde Pestalozzischule, Herr Bruns

"Im mobilen Dienst unsrer Landesschulbehörde versorgen wir Hörgeschädigte und Probanden mit zentral auditiven Problemen mit dem AUDIVA Verfahren. Dabei kommen Versorgungszeiten bis zu 3 Stunden pro Woche zustande. Wir haben allgemein gute Erfolge mit dem System. Gerne steht unsere Einrichtung als Ansprechpartner in Anwendungsfragen zur Verfügung." 04261- 97480 bzw. DW Herr Bruns direkt: -974821

SVE der Agnes-Wissach-Schule, Kempten

sehr positive Erfahrungen, arbeiten jeweils mit 10 Kindern gleichzeitig, bewegungsunruhige Kinder werden besser in Bereichen Konzentrationsvermögen / Aufmerksamkeitsspanne, darüber hinaus erzielt man größere Sensibilität im auditiven Bereich ("die Kinder horchen besser").
Training mit HWT, Mikrofon, Trainingsmaterialien. Trainingsdauer: wird mit fast allen Kindern im 3 Monats-Block durchgeführt.
Spezielle Erfahrungen: 1. HWT wirkt in erster Linie auf Konzentration. 2. In einigen Fällen wird die Störung verlagert (Kind brauchte, nachdem sich der Bereich Hören verbessert hatte, plötzlich eine Brille): Dies und ähnliche Fälle mit gestiegener Überempfindlichkeit gilt für Kinder in belasteter (familiärer) Situation.