Ruhebewegung im Gehirn

Was das Gehirn in Ruhe bewegt

Die Augenblicke innerer Ruhe sind selten, so selten wie erstrebenswert. Wenn einmal geschieht, dass der Geist nahezu still geworden ist, kommt dann auch das Hirn zur Ruhe? Man sollte es meinen. Doch Aufnahmen aus dem Kernspintomographen zeigen das Gegenteil. Sie zeigen ein elektrisches Rauschen.

Eine spontane Korrelation zum Hörlicht, welches nichts als Rauschen für Ohr und Haut abstrahlt.

Aber was passiert nun eigentlich im Gehirn, wenn wir nichts tun, nichts wollen, einfach still sind? So sieht es von aussen vielleicht aus. Dieser interessante Beitrag vom DLF soll ihnen ein interessantes Forschungsgebiet zeigen.

Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit. [Friedrich von Schiller]

Eher per Zufall machte Raichle eine seltsame Entdeckung. Wenn die Versuchspersonen bei seinen Experimenten einfach nur ruhig mit offenen oder geschlossenen Augen im Scanner lagen, leuchtete eine Hirnregion auf, die bisher kaum aufgefallen war. Sie zog sich an der Mittellinie des Gehirns entlang. In dem Augenblick, als die Versuchspersonen begannen, eine Aufgabe zu lösen, erhöhte diese Region nicht ihre Aktivität, sondern verminderte sie.