HörScreener

HörScreener HS 3000

Testgerät zur Bestimmung der Hörschwelle im Bereich -12 bis 30 dB speziell für Kinder konzipiert. Differenzierte Diagnostik klinisch "unauffälliger" Patienten.

Plausibilitätskontrolle in der Gesamtdiagnostik

Die Ergebnisse des HörSecreeners in Bezug zu anderen Testverfahren:
Beispielhaftes Ergebnis der Messung:

20-30 dB Verlust bei 3000 Hz (und ev. höhere Frequenzen) und -5 bis +5 (also um 0 db) bei 125 bis 1000 Hz.

  • Psychoakustische Schlussfolgerung: durch Verdeckungseffekte können tiefe Töne (lauter wahrgenommen) hohe Töne überdecken

Die Folge:

  • hochfrequente Konsonanten wie B/P, D/T, G/K, Zischlaute ... werden unscharf und werden mit ähnlichen klingenden verwechselt

Plausibilitätskontrolle:

  • Testen der Lautunterscheidung (dazu gibt es diverse Testverfahren. Eine Testreihe zur Lautunterscheidung finden Sie auf unserer Test-CD)
    • Zeigt das Kind eine Auffälligkeit im Erkennen von Plosiven wie b,p,d,t,g,k,f,w ?
      Dann liegt eine Korrelation zur Hörschwelle vor.
      Die Beziehung zwischen Hörverlust und Wahrnehmung ist plausibel.

Der HörScreener HS 3000:

  • kindgerechtes Screening der Hörschwelle (-12 ... +30 dB)
  • AutoMode (automatisches Screening):
  • die Testanweisung wird von einer Kinderstimme leise vorgesprochen
  • ökonomischer Testdurchlauf in 3-5 Minuten (bei 5 Meßtönen links und rechts nacheinander)
  • 5 oder 10 Messtöne (auswählbar)
  • linkes / rechtes Ohr separat nacheinander
  • jeder Messton muss zweimal beantwortet werden
  • Ergebnis: Datensatz über PC auslesen und drucken (Demo siehe hier).
    Entält: Lautstärkewert in dB, an dem die Taste gedrückt wurde (soll: mindestens zweimal pro Messton)
  • Nebenbeobachtung: Schnelligkeit (Reaktionszeit) in Sek., als Mittelwert für jeden Messton (Frequenz)
  • Man.Mode (manuelles Screening) - ab Version 49 > Update:
  • +5/-10 dB oder +/-2,5 dB Schritte wählbar
  • Startlautstärke -12/0/+30 dB
  • Start mit linkem oder rechten Ohr (kann jederzeit gewechselt werden)
  • Schnell-Screening (+30dB) möglich - wir empfehlen jedoch bis +15 dB zurückzugehen.
  • Bedienung über die 5 Tasten: Frequenz, Lautstärke und Ohrseite
  • Ergebnis: Messwerte in Diagramm manuell eintragen (Kopiervorlage dabei)
  • Allgemein:
  • schallisolierender und angepasster Kopfhörer wird mitgeliefert
  • Akkubetrieben, daher unterwegs einsetzbar und später (am PC) auswertbar.
  • Update: unserer Updates auf der Seite http://www.hearscreening.com stehen Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Eine Anleitung zum Update finden Sie in der Bed. Anleitung. Der HS wird über Ihren PC mit der Datei uns dem Internet geupdated - kein Postweg notwendig.

Lieferumfang: HS 3000, Maus, schallgedämmter Kopfhörer, AUDIVA-PC-Software, USB Kabel, Ladegerät, Anleitung
Bestell-Nr.: HS 3000 siehe:
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EnglandHörScreener bei Learning Solutions.

Hörbeispiele Audiogramme

In dieser Aufstellung sehen Sie typische Audiogramme als Beispiel. Sie können jeweils eine Hörprobe abspielen. Achten Sie dabei auf die Qualität und Lautstärke der Konsonanten.

1. Beispiel - Referenz:

So sieht ein normales Audiogramm aus. Rote Messpunkte bei 0 dB = keine Abweichungen von der Norm.

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Und so hört sich der Text an, wenn normal gehört wird. Hören Sie sich erst dieses Beispiel an, stellen Sie sich die Lautstärke so ein, dass Sie den Text gut verstehen können. Danach hören Sie sich die unteren Beispiele an, ohne die Lautstärke zu verändern!

2. Beispiel Hörverlust von 20 dB durchgehend 

Audiogramm bei leichter Hörschwäche von 20 dB. Rote Messpunkte bei 20 dB = Abweichungen von der Norm.

Flash is required!

Und so hört sich der gleiche Text bei Hörverlust von 20 dB an. Vergleichen Sie die Lautstärke bzw. Verständlichkeit der einzelnen Laute.

3. Beispiel Hörverlust von 20 dB ab 3000 Hz (Hochtonverlust)

Audiogramm bei leichter Hörschwäche von 20 dB ab 3000 Hz. Rote Messpunkte bei 20 dB ab 3000 Hz = Abweichungen von der Norm. Solche Hörsituationen entstehen z.B. bei Mittelohrentzündungen.

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Und so hört sich der gleiche Text bei Hörverlust von 20 dB ab 3000 Hz an. Vergleichen Sie die Lautstärke bzw. Verständlichkeit der einzelnen Laute. Jetzt kommt hinzu, dass die lauter wahrgenommenen tiefen Frequenzen, die geschwächten hohen Frequenzen verdecken!

4. Beispiel Hörverlust von 30 dB ab 3000 Hz (Hochtonverlust)

Audiogramm bei leichter Hörschwäche von 30 dB ab 3000 Hz. Rote Messpunkte bei 30 dB ab 3000 Hz = Abweichungen von der Norm. Solche Hörsituationen entstehen z.B. bei Mittelohrentzündungen.

Flash is required!

Und so hört sich der gleiche Text bei Hörverlust von 30 dB ab 3000 Hz an. Vergleichen Sie die Lautstärke bzw. Verständlichkeit der einzelnen Laute. Jetzt kommt hinzu, dass die lauter wahrgenommenen tiefen Frequenzen, die geschwächten hohen Frequenzen verdecken!

Realität der Hörprüfungen:

Fallbeispiel, wie oft in der Beratung vorkommend: Die Mutter vermutet wegen langsamer Reaktionen, Vergessen von Anweisungen, Verträumtheit/Abwesenheit, dass bei ihrem Kind mit dem Hören etwas nicht stimmt. Daher geht sie zu einer pädaudiologischen Beratungsstelle. Dort wird folgendes Audiogramm erstellt:

Der anschließende der Bericht des Arztes sagt aus: Ihr Kind hört normal. Machen Sie sich keine Sorgen... so beginnt eine Odyssee!

Wie ist das zu erklären?

Die Relevanz einer Hörminderung von bis zu 30 dB wird zwar festgestellt aber nicht ernst genommen. So heisst es trotzdem "O.B." (ohne Befund) im Arztbericht. Das Kind hört angeblich normal.

Kinder bauen ihre Spracherfahrung erst auf (im Unterschied zu Erwachsenen). Daher sollten alle Hörminderungen ab 15 dB bei gleichzeitiger Entwicklungsstörung auch zu einer therapeutischen Konsequenz führen. Hörminderungen begünstigen die Hör-Verarbeitungs- und wahrnehmungsschwäche (AVWS/AVS) und Aufmerksamkeitsdefizite (ADS).
Wird dies nicht beachtet, kommt es zu einer Verschleppung des Problems, mit den Folgen einer Sprachentwicklungsstörung, einer Geräusch- oder Lärmempfindlichkeit, psychische Probleme.

Es kommt vor, dass derart betroffene Kinder bis zur 2. oder 3. Klasse mitkommen und erst dann zusammenbrechen.

Forschungsbedarf

Aus den USA: Link, Kurzübersetzung:
Die Forschung hat gezeigt, dass zwischen 11.3% und 14.9% der Schulkinder eine leichte bis mittlere Hörstörung haben, die ihr Lernen und Entwicklung beeinflusst (Bess, Dodd-Murphy & Parker, 1998; Niskar et al, 1998). Carney & Moeller (1998) berichten, das früh aufgetretener Hörverlust viele Konsequenzen für die kindliche Entwicklung hat.

Weitere Infos, Updates und Anleitung unter www.hearscreening.com

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Demo

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