Erfolgskontrolle nach Musiktherapie (Phase A)

Das Hörtraining mit Musik endet planmäßig nach der 12. Woche (siehe Trainingsplan), kann aber auch individuell weitergeführt werden:

Die Musiktherapie (Phase A) weiterführen oder beenden?

Beobachten Sie Veränderungen im Verhalten:

  • verbesserte Aufmerksamkeit?
  • hat sich die Konzentrationsdauer verlängert?
  • werden laute Geräusche besser ertragen?
  • können Silben, Sätze und Geschichten besser behalten werden?
  • können Nebengeräusche besser ertragen und ausgeblendet werden?
  • ist die Verträumtheit oder Bewegungsunruhe zurückgegangen?
  • ist die Stimmung ausgeglichener, mehr Fröhlichkeit zu beobachten?
  • hat sich der Schlafrhythmus gebessert?

Diese Veränderungen werden durch die Musiktherapie mit dem HWT erreicht und sind manchmal schon nach der ersten Woche, aber oft auch erst gegen Ende der 12 Wochen zu beobachten.
Grundsätzlich kann die Musiktherapie verlängert werden, wenn die Kinder sie gerne machen oder die positiven Effekte weiterhin gewünscht sind.     
Wird die Musiktherapie nun beendet, beobachten Sie, ob die Erfolge anhalten oder ob es Rückschritte gibt.

Beobachten Sie Rückschritte, sollte das Training fortgesetzt werden, um die Erfolge zu stabilisieren. Nach einigen Wochen Pause beginnen Sie einen neuen Therapieblock von 12 Wochen.
Beobachten Sie stabile Erfolge, vergleichen Sie die Fortschritte nochmals nach einem halben Jahr. Sind sie weiterhin stabil, haben sich die Fortschritte integriert und das Training ist abgeschlossen. Ansonsten führen Sie einen erneuten Therapieblock durch!
Beobachten Sie keine Erfolge, kann das folgende Gründe haben:

  • Sie haben das Training zu selten durchgeführt
  • Sie haben ev. nicht die passende Musik gewählt
  • Sie haben nur eine oder zwei Musik-CDs verwendet. Abhilfe: bestellen Sie bei uns das Musik-CD Set mit 5 verschiedenen CDs (AMC S5)
  • Ihrem Kind ist langweilig während der Musiktherapie. Abhilfe: Beschäftigungen während des Musikhörens anbieten, die Ihrem Kind Spaß machen.
  • Ihr Kind klagt über Kopfschmerzen o.a. Symptome.
    Abhilfe: reduzieren Sie die Kopfhörerlautstärke am Gerät um mindestens einen Teilstrich. Sie können auch einen Level zurückgehen. Es ist nicht immer erforderlich Level 6 zu erreichen!
  • Ablehnung des Trainings - mögliche Gründe:
    das Kind hat das Gefühl, es braucht Therapie. Abhilfe:
    1. vermeiden Sie Aussagen wie „du brauchst das, weil...“ (erzeugt Druck). Vermitteln Sie eine positive freudige Einstellung zum Hörtraining
    2. beide hören die Musik: Mutter - Kind oder Vater - Kind. Dabei ein Spiel spielen und die Musik gar nicht beachten. Einfach sich in Freude mit dem Spiel beschäftigen.
    3. die Lautstärke geringer einstellen, damit das Musikhören nicht im Vordergrund steht
    4. parallele Beschäftigung anbieten: siehe hier

Lassen Sie sich individuell beraten. Rufen Sie uns an (Telefonnr. kostenfrei Inland 0800-9779 800 oder Festnetz +49/0-7626-9779-0). Oder fragen Sie Ihren Therapeuten.

Verlängerung des Hörtrainings:

Kunden mit Leihgerät können den Verleih telefonisch verlängern. Sie können ein geliehenes HWT Gerät bis zur 6. Woche mit vollständiger Anrechnung der Verleihgebühren auch käuflich erwerben.
Oder Sie senden es zurück und leihen es nach einer Pause erneut aus. Rufen Sie uns an, um die für Sie optimale Lösung zu finden.

Weitere Verwendung des Hörtrainingsgerätes:

Ein HWT Gerät kann idealerweise von der ganzen Familie genutzt werden: Geschwister können das Hörtraining präventiv nutzen, Mütter und Väter können sich damit entspannen, Erwachsene und Senioren können damit ihr Gehör fit und aktiv halten, Jugendliche können sich auf ihre Prüfungen vorbereiten (das Hörtraining hilft auch bei Prüfungsangst und Lernstress).

Erfolgskontrolle nach Sprach-/Lesetraining (Phase B)

Diese Seite ist für Sie bestimmt, wenn Sie auch die Phase B durchführen oder durchgeführt haben.

Wenn Phase B durchgeführt wurde:

sind Entwicklungen im Sprechen, Lesen und Rechtschreiben zu beobachten?

  • Hat sich das Sprechen verbessert?
  • Treten weniger Fehler in Diktaten auf?
  • Ist die Rechtschreibung verbessert?
  • Hat sich das Schriftbild verbessert?
  • Ist das Lesen flüssiger geworden?
  • Hat sich die Lust auf Lesen gebessert?

Diese Leistungen verbessern sich manchmal auch schon durch die Musiktherapie (Phase A). Meist wird in diesen Fällen auch ein LRS-Training über das HWT Gerät mit Mikrofon und Kopfhörer (Phase B) durchgeführt.
Durch Beobachtung, Rücksprache mit Lehrern  und Auswertung von Diktaten wird Ihnen als Elternteil klar, ob sich hier Verbesserungen ergeben haben. Zunächst mal unabhängig von Testergebnissen - alle Leistungsverbesserungen sollten Sie selbst im Alltag bemerken können. Die Testergebnisse setzen diese Fortschritte nur in Zahlen um.
Wird die Sprachtherapie, das Lese- oder Rechtschreibtraining nun beendet, beobachten Sie, ob die Erfolge anhalten oder ob es Rückschritte gibt.

Wenn Sie Rückschritte beobachten:
In dem Fall sollte das Training fortgesetzt werden, um die Erfolge zu stabilisieren. Nach einigen Wochen Pause beginnen Sie einen neuen Therapieblock von 12 Wochen.

Wenn Sie stabile Erfolge beobachten:
Dann vergleichen Sie die Fortschritte nochmals nach einem halben Jahr. Sind sie weiterhin stabil, haben sich die Fortschritte integriert und das Training ist abgeschlossen. Ansonsten führen Sie einen erneuten Therapieblock durch.

Wenn Sie einen Therapieblock wiederholen, sollten Sie die Inhalte erneuern/ anpassen/ verbessern, um Abwechslung und neue Anregung anzubieten. Dazu stehen wir Ihnen und Ihr Therapeut gerne beratend zur Verfügung.

Beobachten Sie keine Erfolge?
Das kann folgende Gründe haben:

  • Die Anwendung von Mikrofon/Kopfhörer und Sprache beim Nachsprechen und Lesen ist Ihnen noch unklar.  
  • Sie haben ev. nicht die passenden Trainingsinhalte angewendet.  
  • das Kind hat so grosse Probleme, dass es eine längere Aktivierung mit Musiktherapie braucht, bis es für Phase B bereit ist.
    Abhilfe: lassen Sie sich von Ihrem Therapeuten oder uns (Telefonnr. kostenfrei Inland: 0800-9779 800 oder Festnetz  +49/0 7626-9779-0) individuell zu den passenden Therapieinhalten beraten.