ADS und ADHS

In der Klasse fällt Kevin häufig durch ungebremste Aktionen auf. In strukturierte Handlungen hineinzufinden fällt ihm schwer. Die Diagnose ADHS steht im Raum, eine medikamentöse Behandlung wurde vorgeschlagen.

Immer mehr Eltern möchten ihrem Kind ganzheitlich helfen. Dazu verfügt das neuronale System im Gehirn über die Selbstregulation. Das heisst, bei entsprechender Anregung über den Hörsinn, erzeugt das Gehirn selbst die Stoffe, die ähnlich wie Ritalin usw. wirken. Um das zu nutzen, empfehlen wir die akustische Stimulation mit gefilterter und lateralisierter harmonischer Musik mittels eines HWT Gerätes.

Viele Aufmerksamkeitsstörungen sind durch Hörverarbeitungsdefizite begründe

  • nicht hören oder zuhören
  • Ablenkbarkeit (bei Geräuschen oder Reizüberflutung)
  • Geräuschempfindlichkeit (Hyperakusis)
  • mangelhafte Konzentration
  • geringe / keine Körperkontrolle

Das Training mit Musik über unser HWT Gerät ist eine neurologische Aktivierung, die innere Prozesse des Nervensystems ankurbelt. So werden über Musik Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin vermehrt erzeugt. Dies gelingt jedoch kaum beim normalen Musikhören, wie die Diskussion um den Mozart Effekt belegt.
Erst durch die technisch Veränderung durch Hochtonfilterung und Lateralbewegung wird die aktivierende Wirkung auf die Neurotransmitter erzielt. 

Unsere Musiktherapie in Phase A hat eine ausgleichende Wirkung. Verträumte Kinder (ADS) werden wacher und aufmerksamer, unruhige Kinder (ADHS) werden ruhiger und überlegter in ihren Handlungen. Manchmal kann es zusätzlich zur Musiktherapie erforderlich sein, über die Klangbox oder den Knochenhörer den Körper/die Körperwahrnehmung mit anzuregen.

Die Aufmerksamkeit wird bei Kindern von Hirnbereichen wie Limbisches System und Thalamus gesteuert. Diese Hirnbereiche sind direkt mit dem Hörsinn verbunden. Durch das Gehör nutzen wir die Möglichkeit Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit zu erhöhen.

Nach unseren Erfahrungen ist Logopädie, Sprachtherapie, Ergotherapie, Lerntherapie, Psychomotorik, Nachhilfe... erst erfolgreich, wenn die Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit ausreichend entwickelt ist.
Wenden Sie daher unser Konzept gezielt an: erst Phase A (Musiktherapie) und zeitlich versetzt Phase B - nur falls erforderlich, um das Sprechen, Lesen und Schreiben zu fördern. Siehe dazu unseren Trainingsplan.

In den letzten 12 Jahren konnten immer wieder Kinder mit akuten ADS und ADHS - Syndrom durch Hörtraining vor einer medikamentösen Therapie z.B. mit Ritalin bewahrt werden. Integrative Tagestätten und Eltern von Hörtrainingskindern berichten, dass solche Kinder im regelmäßigem Training sowohl an Konzentration, wie auch an emotionaler Stabilität gewinnen und große Schritte in ihrer persönlichen Entwicklung und schulischen Leistung zeigen.

Wir haben jedoch keine Lobby, sind keine Industrie und die allermeisten Ärzte handeln wie im Bericht "Pillen für den Zappelphilipp" von Kinderarzt Klaus Skrodzki beschrieben in Zeitschrift ErgoPraxis Nov/Dez 2009 - zusammengefasst aus unserer Sicht:

Alternativen zur medikamentösen Behandlung:

  • Elterntrainings (der Eltern)
  • Verhaltenstherapie (des Kindes)
  • Behandlung der Wahrnehmungsstörungen, die zugrunde liegen (können). Hier kommt AUDIVA ins Spiel: es beginnt die Suche nach Ursachen durch die Anamnese, mit gezielten Fragen zur Entwicklungsgeschichte des Kindes, seit vor dessen Geburt. Siehe Anamnesefragebogen. Besprechen Sie die Antworten dazu mit uns oder Ihrem Therapeuten (siehe Therapeutenliste).
    Diagnostik des Hörens und der Hörverarbeitung. Wir haben dazu Tests entwickelt, die bei diversen Therapeuten im deutschsprachigen Raum eingesetzt werden (siehe Therapeutenliste).
    Bei positiver Diagnostik auf Probleme beim Hören, in der Hörverarbeitung, wird die Behandlung durch Hörtraining wie oben beschrieben eingeleitet.

Einstellung und Erfolg der Dosis einer medikamentösen Behandlung - im Vergelich zum Hörtraining nach AUDIVA

  • Zitat: "die Wirkung der Medikamente zeigt sich durch mehr Aufmerksamkeit, Selbststeuerung und besserem Zuhören."
    >> genau Das berichten Eltern von Kindern, die unser Hörtraining erfolgreich durchführen!
  • Zitat: "Die Kinder können ihre Wahrnehmung, Mimik, Gestik und Körpersprache besser der Situation anpassen"
    >> auch das hören und lesen wir immer wieder in Erfahrungsberichten. Mehr zu sich selbst kommen, ein natürliches Selbstbewusstsein erlangen, mit sich selbst zufrieden sein :-)
  • Zitat: "Mittel erster Wahl sind Psychostimulanzien - hier insbesondere Methylphenidat, kurz MHP, ein Dopamin-Wiederaufnahmehemmer..."
    >> Das Gehirn kann durch Hörtraining angeregt werden, wieder mehr Dopamin selbst zu erzeugen, somit entfällt die Notwendigkeit das Gehirn durch Stimulanzien daran zu hindern, zuwenig Dopamin abzubauen.

    Zum Verständnis: Dopamin-Wiederaufnahmehemmer: natürlicherweise wird das Dopamin nach Verwendung im Gehirn gleich wieder vom Körper aufgenommen und umgebaut, verstoffwechselt. Durch die Stimulanzien wird der Körper daran gehindert, das verwendete Dopamin aufzunehmen und abzubauen...

    Daran zeigt sich schon, dass die eigentliche stofflich nachweißbare Ursache von Aufmerksamkeitsstörungen, bzw. der Wirksamkeit von Psychostimulanzien darin liegt, ein körperliches, neorobiologisches Defizit zu kompensieren.

  • Zitat: "Ihr dauernder Redefluss (Sprechdurchfall) versiegt oder wird zumindest erträglich, die ständigen Begleitgeräusche bei Handlungen verschwinden, häufig sieht man Motivation an der Arbeit und Leistung."
    >> Selbstwahrnehmung im Redefluss wird über das Ohr und damit die Hörverarbeitung reguliert. Genau DAS ist ja Ziel des Hörtrainings: sich selbst besser wahrzunehmen, mit der Umwelt besser in Kontakt zu treten, selbst zu merken: "was tue ich da eigentlich" - Selbstreflektion. Das gelingt im Hörtraining dadurch, dass sich das Gehirn besser vernetzt. Sie haben vielleicht schonmal gehört, das Musikwahrnehmung die komplexeste Leistung des Gehörs und des Gehirns ist - ganz ohne Anstrengung. Natürlich brauchen wir in der Therapie eine Musik die diese Komplexität auf harmonischem Niveau auch bietet ;-)
    Mozart ist darum der bevorzugte Komponist von Therapiemusik, die über das AUDIVA Hörtraining dann neurologisch aktivierend verändert wird.

  • Zitat: "Ein- und Durchschlafstörungen sind bei Patienten mit ADHS sehr häufig und können sich am Anfang der medikamentösen Therapie noch verstärken."
    >> da erleben wir das Gegenteil: Eltern, die Ihre Kinder mit Kopfhörern und leise eingestellter Musik über den HWT einschlafen lassen, berichten, dass ihre Kinder weniger (Alp-) träume haben, ruhiger einschlafen und weniger nachts aufwachen, weniger schreinen (auch Kleinkinder).
    Für diese Situation sind die kleinen 70g leichten Kopfhörer (QP 160) gut geeignet (die wir immer empfehlen) oder das Bett-Sound-System.

  • Zitat: "bei anhaltenden, ausgeprägten Schlafstörungen empfielt sich ein Versuch mit einer niedrigen abendlichen Stímulanziengabe (2,5-5mg) circa eine Stunde vor dem Schlafengehen."
    >> Anhaltende Schlafstörungen gehören der Vergangenheit an, wenn Sie das Hörtraining zum Einschlafen oder zumindest kurz davor durchführen.

Wir und zahlreiche Therapeuten im deutschsprachigen Raum stehen zur Verfügung. Bitte rufen Sie uns an, wenn sie ein AUDIVA Hörtraining durchführen und es kommen individuelle Fragen auf.