Jede zweite Frau und jeder dritte Mann über 60 müssen damit rechnen, an Demenz zu erkranken. Dies hat eine Untersuchung der Barmer ergeben.

Eine Demenz entwickelt sich langsam und schubweise. Bedingt ist sie durch den langsamen Abbau von Hirnmasse und/oder Eiweißablagerungen im Gehirn. Es ist erwiesen, dass Hirnfunktionen „fit gehalten" werden können – durch die neuronale Anpassungsfähigkeit des Gehirns. Dafür bedarf es einer kontinuierlichen und vielseitigen Anregung.

Förderung und Behandlung mit dem AUDIVA® Hörtraining:

Audiva® aktiviert das Gehirn über das Ohr. Anstatt über Medikamente in den Neurotransmitterhaushalt einzugreifen, bietet das Ohr durch seine direkte Verbindung ins limbische System und den Hypothalamus den Zugang zu einer natürlichen Stimulierung der Neurotransmitter. Diese Verbindung zeigt folgende Grafik:

Klick vergrößert die Grafik.

Der grün dargestellte Zweig der Hörverarbeitung über die Formation Reticularis wird durch Audiva® HörWahrnehmungsTraining in Phase A angesprochen.

Hierfür sind die instrumentalen Kompositionen von Mozart, Vivaldi und Bach am besten geeignet. Denn durch die Art der Musik werden die Emotionen und damit die Zusammensetzung der Neurotransmitter bestimmt. Deshalb verwenden wir ausgesuchte heitere und fröhliche Musik.

Die anregende Wirkung geht vor allem von hohen Klängen aus, die in unserer Umwelt nur noch selten in qualitativ hochwertiger Form auftreten. Dazu sind wir heute durch künstliche Störgeräusche zu stark belastet. Natürliche Quellen hochtonhaltiger Klänge sind Wasser- und Meeresrauschen, Vögel und Windgeräusche und natürliche Instrumente mit echten Saiten und Klangkörper (keine synthetische Musik, keine treibenden Rhythmen).

Das Erleben von Musik bewirkt ein inneres Erleben der Schönheit von Melodie und Rhythmus.

Die Audiva® Musikvorgaben sind speziell: nicht die Musikstücke, die der Betroffene früher gerne gehört hat, werden angewendet. Diese sind aufgrund seiner Vorlieben entstanden und haben ihn nicht davor bewahrt, an Demenz zu erkranken.
Audiva® orientiert sich an der Erkenntnissen der Säuglingsforschung. Harmonische und heitere Titel von Mozart, Bach und Vivaldi werden bevorzugt von Säuglingen als positiv bewertet. Wir betrachten dies als Grundlage unserer Musikauswahl für alle Altersbereiche. Erscheinen uns Demenz oder Alzheimer erkrankte nicht oft sehr kindlich?

Die schönsten Melodien von Mozart, Bach und Vivaldi sind das Beste, was einem Gehirn zugeführt werden kann, welches durch die geniale Kreativität der Komponisten sich selbst aufbaut.

Audiva® Hörtraining bietet zwei Phasen:

Phase A mit Musik, wie bereits beschrieben. Immer über Kopfhörer und HWT Gerät. Alternativ zum Kopfhörer sind Klangkissen (bei Bettlägerigkeit) oder Naturschallwandler (links und rechts neben dem Lieblingssessel aufzustellen).

Phase B mit Sprache.
• Sprache rezeptiv - nur anhören: Gedichte und Balladen werden über Kopfhörer und HWT Gerät gehört. Die oben genannten Alternativen zu Kopfhörern sind hier auch möglich. Wir empfehlen die 100 Lieblingsgedichte der Deutschen Literaturgeschichte vom WDR. Als Buch und CD im Handel erhältlich. Für die rezeptive Spracharbeit genügt die CD.
• Sprache aktiv - selbst sprechen und sich dabei selbst hören: Der Betroffene spricht ins Mikrofon Sätze oder Satzteile nach. Hier gehen nur Kopfhörer, wegen der möglichen Rückkopplung. Hier braucht es eine eingewiesene Begleitperson, die die Übungen dosiert und die Pausentaste am CD-Player drückt, wenn ein Satzteil abgespielt wurde. Diese Begleitperson trägt ebenfalls Kopfhörer.
Der Trainingseffekt ist enorm. Dass sich selbst hören führt zu einer neuen Identität mit sich selbst. Er lernt sich selbst sprechen hören und aktiviert dabei seine Artikulation. Treten dabei Hemmungen auf, diese einfach liebevoll positiv werten und Mut machen. Das ist neurologisch ein sehr wichtiger Schritt, denn seine Eigenwahrnehmung aktiviert seine Artikulation.
Die Begleitperson kann optimal eine Therapeutin sein, wie Logopäde oder Sprachtherapeut. Doch auch ein eingewiesener Angehöriger kann diese Aufgabe übernehmen.

Grundlegend ist beim Audiva® HörWahrnehmungsTaining ist immer das HWT Gerät, wo Kopfhörer und Mikrofon angeschlossen werden. Dies ist unbedingt erforderlich. Für die häusliche Anwendung genügt das Modell HWT home oder HWT standard. Dieses Gerät wird einfach zwischen CD-Spieler und Kopfhörer geschaltet.

Der Geräteaufwand besteht aus einem CD-Spieler (haushaltsüblich), einem CD-Set mit der Musik (Mozart, Bach, Vivaldi), den HWT home oder HWT standard und einem hochwertigen Kopfhörer, der auch über Hörgeräte getragen werden kann.

Diese Art von HörTherapie ist angenehm. Sie fördert eine gute Stimmung, wirkt Depressionen entgegen und liefert ein höheres Maß an Aufmerksamkeit und Wachheit. Menschen mit einer guten Stimmung sind kommunikationsfreudiger und suchen eher den Weg zum Mitmenschen und das Gespräch. Dieser innere Antrieb zur Kommunikation ist für Menschen mit Demenz oder Alzheimer höchst wichtig. Wissenschaftliche Studien belegen die ausgleichende Wirkung von Musik auf die Psyche und Kommunikation (zitiert in Literatur von Manfred Spitzer und Joachim Bauer). Auch mittels EEG Messungen lässt sich eine Zunahme der Alphawellen im Gehirn nachweisen, wenn das HWT eingesetzt wird im Vergleich zu normaler Musikwiedergabe ohne HWT.

 
 
 

Hintergründe zur Entstehung von Alzheimer

Psychische Faktoren:

Wie sagt man auch: jede körperliche Krankheit ist ein Produkt seelischer Konflikte. Man weiß eigentlich schon lange, dass viele Körperstörungen durch psychosomatische Prozesse ausgelöst werden. Ist es vielleicht so, dass Demenz- und Alzheimer-Patienten unbewusst etwas verdrängen, an etwas nicht denken wollen, eine innere Entscheidung getroffen haben, sich mit einem persönlichen Thema nicht weiter beschäftigen zu wollen?

Vielleicht, weil es emotional zu schmerzhaft ist, sich dieses Thema jedoch traumatisch immer wieder ins Bewusstsein drängt (so wie es unverarbeitete Erlebnisse zu tun pflegen) und immer wieder vom Betroffenen gehemmt wird?

Das würde bedeuten, dass ein "Sich-nicht erinnern-wollen" vorherrscht, eine innere bewusste Entscheidung eine Hemmung ausspricht.
Das Vorhandensein von Gedächtnis aktivierenden Neurotransmittern läuft ins Leere, ist geradezu unerwünscht. Vielleicht bilden sich deswegen die weißen Eiweißrückstände, die der Entdecker Herr Alzheimer damals in den Hirnen der Betroffenen fand? Hat man die Lebensgeschichte der Alzheimer-Patienten aufgezeichnet und mit dem Krankheitsbild in Beziehung gesetzt?

Hypothetisches Szenario:

Gerade in der heutigen schnelllebigen, oft durch Vereinzelung, Vereinsamung gekennzeichneten Zeit sind die Lebenserfahrungen der "alten" Generation extrem verschieden von der heutigen Jugend. Jeder Mensch formt als Resultat seiner Lebenserfahrungen ein Handlungschema, das er als sein Optimum weitergeben will.
In seiner Kommunikation mit der aktuellen Jugend, die im Stress des Wissenserwerb, der Familienbildung, der Kapitalbildung steht...., verklingen seine Worte ungehört. Was er sieht und erfährt steht nicht im Einklang mit seinem Handlungschema. Er kann sich nicht durchsetzen, nicht helfen, seine Weisheit findet keinen Abnehmer.
Sein Stolz verbietet es, ihm dieses Thema weiter anzuschneiden. Er gibt auf und verdrängt alle seine Gedanken und Erinnerungen.
Das kann ein psychologisch erklärbares Szenario sein (eines von vielen Möglichen), welches die Entstehung von Alzheimer begünstigt. Dann wäre Alzheimer "einfach" nur ein familientherapeutisches Phänomen (in Japan erkranken deutlich weniger Menschen an Alzheimer). Es gibt eine deutsche Studie, die die Lebensqualität der älteren Generation untersucht hat:

Studie von Grossarth-Maticek. Er hat über mehr als 30 Jahre Lebensläufe von 35.000 Personen untersucht: Hut ab! Letztendlich stellt sich heraus, dass die Lebensqualität im Alter optimal durch eine als emotional und körperlich wohltuend erfahrene Gottesbeziehung (egal welche Religion) bis ins hohe Alter vor Krankheit am besten schützt.
Natürlich bekommt Grossarth-Maticek sofort Kritik von den Korifähen der deutschen Wissenschaft, die uns Menschen keine Seele zusprechen.
Seine Antwort auf die Kritik, einfach nur zitiert:
"Aufgrund der Tatsache, dass die Kritiker überhaupt nicht in der Lage sind, das interaktive, systemisch orientierte, multidimensionale Forschungsprogramm zur Kenntnis zu nehmen, hat sich bei mir und meinen Co-Autoren über viele Jahre die Hypothese erhärtet, dass es sich dabei um die innere Verweigerung von Vertretern einer monokausalen und mechanistischen Forschungsmethode handelt, die einem systematischen Paradigmenwechsel entgegenwirken wollen. Zum Teil verstehen sie intuitiv das neue Programm und weigern sich, es zu akzeptieren und zum Teil sind sie von der neuen komplexen Denkweise fachlich und intellektuell völlig überfordert."

Es lohnt sich seine Seite zu lesen. Ich empfehle sein Buch:
Systemische Epidemiologie und präventive Verhaltensmedizin chronischer Erkrankungen Strategien zur Aufrechterhaltungen der Gesundheit
Grossarth-Maticek, R. (1999), De Gruyter, Berlin, New York
Online-Information und Bestellung: www.degruyter.de

Herr Grossarth-Maticek hat nichts mit Audiva® zu tun. Ich zitiere ihn gerne aus meiner inneren Anerkennung für sein Schaffen und Werk, weil ich sehr großen Respekt vor solchen Forschern habe. Er wurde von der deutschen Regierung ignoriert, weil die nur den Kohrifähen glaubt. Die Kohrifähen glauben an gar nichts, nur an harte Beweise, wie sie von der Pharmaindustrie kommen. ....