Normierung Test-CD
Diplomarbeit Katharina Nicolay/ Annette Rupp
Die Arbeit hatte zum Ziel,
1. das „Freiberger Programm“ zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und Phonem-Graphem-Verknüpfung im letzten Kindergartenjahr zu evaluieren und seine Effektivität durch Überprüfung von Lese-/Rechtschreibleistungen darzustellen > siehe Freiberger Programm,
2. die AUDIVA Test-CD als neues Diagnostikum zur auditiven Wahrnehmung zu verwenden und grob zu normieren > siehe Test-CD
3. Zusammenhänge zwischen auditiven Wahrnehmungs-Leistungen und Lese-/Rechtschreibleistungen aufzudecken.
Hier der Download:
Literaturliste 1
Literaturliste 2
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Die Lese- und Rechtschreibleistung in den beiden Klassen zeigt einen signifikanten Unterschied zugunsten der Experimentalgruppe.
- Die auditiven Leistungen der trainierten Kinder waren nur bei Zahlenfolgetests und Mottier signifikant besser – diese Subtests haben große Bedeutung, da sie auf dem Faktor, der für die auditive Verarbeitung und Merkfähigkeit zuständig ist, laden.
- Die Experimentalgruppe erfuhr durch das Training in vielen Leistungsbereichen eine Homogenisierung.
- Es korrelieren: ZF, WE, LV, Mottier, dichotisches Hören li/re mit Leseleistungen; ZF, WE, LV, Mottier unddichotisches Hören links mit der Rechtschreibleistung; nur dichotisches Hören rechts mit dem Alter;
- Eine Faktorenanalyse erbrachte einen Faktor für die Lautunterscheidung, einen für die Verarbeitungsgeschwindigkeit und Merkfähigkeit (korr. mit Rechtschreibleistung, ist problematisch für Legastheniker), einen für das Hochtonverstehen, einen Assoziationsfaktor (korr. mit Leseleistung)
- Die Regressionsanalyse beantwortete, dass Subtests der AUDIVA, die tatsächlich mit Lese-/Rechtschreibleistungen korrelieren, diese auch vorhersagen können; am besten geeignet waren „Wörter ergänzen“ und „dichotisches Hören rechts“.


