MP3 ist ein technisches Verfahren, um die Größe einer Klangdatei zu verringern. Um dies zu erreichen, werden Klangelemente entfernt und der Rest als mathematische Konstruktion gespeichert. Diese Verfahren haben die Welt bereits erobert. Dem „Verbraucher“ sollen komprimierte Klanginformationen genügen, die sich auf den ersten „Blick“ genauso anhört, wie das Original. Praktisch für die Industrie, sie kann riesige Musikarchive im Internet bereithalten und durch "Roboter" vermarkten.  

Doch schauen Sie selbst hin - wir verdeutlichen es Ihnen visuell: ist die MP3-Klangqualität wirklich gut oder säuselt es dem Verbraucher etwas vor?

In folgenden Beispielen sehen Sie ein Ausschnitt aus Mozart, KV 250 Andante, ein Violinsolo von 4,5 Sekunden.

Bild 1: Das Frequenzspektrum des Violinsolos von einer echten CD.

   WAV = CD Format

Stereo Darstellung: in der oberen Hälfte des Bildes ist der linke Stereo-Kanal und in der unteren Hälfte der rechte Stereo-Kanal abgebildet. Auf der horizontalen Achse ist die Zeit von 0-4,5 Sekunden angegeben. Auf der vertikalen Achse sind die Frequenzen von 0 bis 20.000 Hz dargestellt.

Bild 2: Das Frequenzspektrum des gleichen Violinsolos ach der MP3-Konvertierung in 128k, 16Bit, Stereo (128k ist eine gute MP3 Auflösung).

     MP3 128k

Stereo Darstellung: in der oberen Hälfte des Bildes ist der linke Stereo-Kanal und in der unteren Hälfte der rechte Stereo-Kanal abgebildet. Auf der horizontalen Achse ist die Zeit von 0-4,5 Sekunden angegeben. Auf der vertikalen Achse sind die Frequenzen von 0 bis 20.000 Hz dargestellt.

Sehen Sie den Unterschied?
Über 16 kHz ist alles gelöscht; ab 4 kHz fehlen Signale, die zwischen den harmonischen Oberwellen der Violine liegen (schwarze Löcher). Dadurch wird das Klangbild steriler, indem Zwischenräume gelöscht wurden.

Bild 3: Das Frequenzspektrum des gleichen Violinsolos nach MP3-Konvertierung in 256k, 16Bit, Stereo (256k ist eine sehr hohe MP3 Auflösung).

     MP3 256k

Stereo Darstellung: in der oberen Hälfte des Bildes ist der linke Stereo-Kanal und in der unteren Hälfte der rechte Stereo-Kanal abgebildet. Auf der horizontalen Achse ist die Zeit von 0-4,5 Sekunden angegeben. Auf der vertikalen Achse sind die Frequenzen von 0 bis 20.000 Hz dargestellt.

Auch die doppelte Bitrate (256k) kommt nicht an die CD heran.

Das verminderte Frequenzspektrum von MP3/MP4 ist grundsätzlich für die therapeutische Anwendung des Audiva® HörWahrnehmungsTrainings (HWT) unbrauchbar.

Für die Audiva®-HWT Anwendung sind alle modernen Medien, wie Ipod, Iphone, IPad, Tablets, die MP3-Format abspielen ungeeignet, es sei denn Sie können WAV-Formate abspielen (weitere Informationen finden Sie hier).

Der Pionier des Hörtrainings und unser Vorbild A. A. Tomatis besteht auf das Abspielen von Musik nur über einem Tonbandgerät. Audiva® besteht auf die Verwendung von echten CDs ohne die Datenreduzierung durch MP3. Erst über echte CDs und ein HWT-Gerät erzielen Sie die von Audiva® beschriebenen Wirkungen. Wir empfehlen die AUDIVA Musik und Naturklänge für das HWT.

Wieso ist das so wichtig? Hohe Frequenzen geben dem Menschen Energie über das Ohr. MP3 entfernt die feinen Strukturen. Schon die CD Einführung, Ende der 80er führte zu einem Aufschrei. Denn die CD hat Nachteile gegenüber der Schallplatte und dem Tonband (für weitere Informationen siehe hier). Durch MP3 wird den Menschen nun noch weniger Qualität geliefert.

Erklärung: diese Bilder sind Screenshots aus dem Audio Analyse- und Bearbeitungsprogramm AUDITION (früher, der der Übernahmne von Adobe "Cool Edit 2.1") im Modus spektrale Darstellung.

Bei Fragen kontaktieren sie Uwe Minning.